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10.10.2016

3. Spieltag: SG Sandizell/Echsheim - SV Waidhofen: 3:0

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Gegen den letztjährigen Tabellenprimus Sandizell gerieten die Damen aus Waidhofen in ihrem dritten Saisonspiel unter die Räder. Mit einer klaren 0:3 Niederlage musste sich das Team um Trainer Patrick Wagner geschlagen geben. Dabei hätte das Ergebnis ganz anders lauten können. "Wir wurden vom Pech verfolgt. Diese Niederlage gibt leider ein falsches Bild von unserer Leistung." erklärt der Waidhofener Coach nach dem Spiel.

 

Dabei muss man ihm Recht geben. Die Sandizeller nutzten ihre Chancen eiskalt aus und verwandelten gekonnt teilweise aus 16 Metern, während bei den Waidhofener Damen eine Tormögichkeit nach der anderen vergeben wurde. Geschlagene fünf Mal war das Aluminium dazwischen und bei weiteren Chancen setzten die Offensivakteurinnen den Ball entweder über oder neben das Gehäuse.

 

Die Effektivität der Sandizeller Damen war schon in der ersten Minute spürbar. Nach einem Ballverlust direkt nach dem Anstoß auf der linken Seite, schnappte sich die Sandizellerin Carina Moermann den Ball, durchdribbelte die beiden Innenverteidiger und schloß ab zum 1:0 für die Gastgeber. Doch die Waidhofener reagierten prompt. Annika Halbich tauchte in der dritten Minute alleine vor dem gegnerischen Gehäuse auf, doch die Sandizeller Torfrau klärte zur Ecke. Auch der Freistoß wenig später von Lisa Stimpel ging knapp über das Tor.

 

Die spielstarke Carina Moermann hingegen nutzte ihre nächste Tormöglichkeit in der 25. Spielminute zum 2:0. Gerade als die Gäste so gut ins Spiel gekommen waren und wirklich gute Chancen hatten, verließ die Waidhofener nun der Mut. Nur fünf Spielminuten später war es schließlich das Sandizeller Urgestein Stephanie Nawrath, die mit dem 3:0 den Deckel drauf setzte. Moermann hatte sich in der eigenen Spielhälfte den Ball geschnappt, umspielte vier Gegenspielerinnen und legte ab auf Nawrath, die aus kurzer Distanz vollendete.

 

Annika Halbich scheiterte in der 43. Minute aus ähnlicher Entfernung, indem sie den Ball knapp links am Tor vorbei schoß.

 

Enttäuscht, mit den Köpfen nach unten hängend gingen die Spielerinnen aus Waidhofen zur Halbzeit in die Kabine. Doch Coach Patrick Wagner sprach ihnen Mut zu. "Wir spielen gut! Wir haben die besseren Chancen und müssen den Ball nur noch rein bringen." Aber genau das schien an diesem Tag das Problem zu sein.

 

Defensivakteurin Melanie Finkenzeller musste wegen einer Kopfverletzung im Zweikampf gegen Moermann ausgewechselt werden. Für sie rutschte Anja Geistbeck in die Innenverteidigung und es ging in Halbzeit zwei weiter nach vorne. Die Waidhofner machten Druck, schoben früh drauf und standen hinten nun sicherer. Die Ansprache von Wagner hatte ihre Wirkung gezeigt und auch Youngster und Neuzugang Vanessa Rupertseder ließ sich von der stark agierenden Carina Moermann nicht mehr einschüchtern.

 

Was fehlte waren nach wie vor Tore. Allein Maria Heinrich musste sich dreimal ärgern weil ihr Ball an der Latte oder am Pfosten hängen blieb. Auch Katharina Moosmeier vergab kurz vor dem Tor und Annika Halbich brachte das Runde auch in Hälfte zwei nicht im Eckigen unter.

 

So blieb es beim 3:0 Endstand für die Gastgeber aus Sandizell/Echsheim, die mit sieben Punkten nun Tabellenplatz drei belegen. Waidhofen hingegen benötigt nun dringend Punkte. Sie rangieren mit gerade mal einem zähler auf Platz acht. Am kommenden Wochenende müssen sie daher alles geben, wenn sie auf den Tabellenvorletzten TSV Dinkelscherben treffen. Anstoß ist um 15:30 Uhr in Waidhofen.

 

 

 

 

Read 1019 times Last modified on 30.04.2018

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